Berger Bergmann und Peter Brdenk:
Architektur der Essener Plätze

Nach den erfolgreichen Bänden „Architektur in Essen 1900–1960“ und „Architektur in Essen 1960–2013“ beschreibt dieser Band die Freiräume der Stadt Essen. 50 Platzsituationen und 12 Parkanlagen repräsentieren die Planung der öffentlichen Flächen und deren Veränderungen. Ähnlich wie in den vorangegangenen Bänden, zeigt auch dieses Buch die Vielfältigkeit und die unterschiedlichen Qualitäten der städtischen Entwicklung. Einmal mehr treffen Geschichte und Gegenwart aufeinander. Ein Blick auf die bestehende Stadtstruktur in Verbindung mit einem neuen Naturbewusstsein soll den Leser zur kritischen Betrachtung anregen.

Der Band ist im Essener klartext-Verlag erschienen und kostet € 17,95

Absolut lesens- und schauenswert!!

Die ISG City.Nord stellt sich neu auf

Das Kürzel ISG steht für Immobilien- und Standortgemeinschaft Nördliche Innenstadt, ihr Internetauftritt heißt http://www.essen-city-nord.de/cms/. Wer diese Seite aufsucht, reibt sich erst einmal die Augen: der letzte Eintrag unter „Aktuelles“ heißt „Blick zurück nach vorn“ und stammt vom Januar 2012. Zugegeben: die Website ist nicht die einzige Homepage eines Vereins oder einer Initiative, die hinter der Wirklichkeit herhinkt. Verwunderlich ist es trotzdem, denn die Initiative ISG lebt und ist durchaus aktiv in der City.Nord. So kümmerte sie sich in letzter Zeit um das Pflanzenbeet an der Ecke Rottstraße/Kreuzeskirchstraße, das in Zusammenarbeit mit der Kita Farbenland wunderbar gestaltet wurde. Die ISG mischt sich auch in die Diskussion um die Neugestaltung des Fahrradtrasse am Bahntunnel in der Altenessener Straße ein, hat sich vor längerer Zeit mit um die Baumbeete in der Viehofer Straße gekümmert usw. Trotzdem ist sie in der Öffentlichkeit und vermutlich auch in der Kommunalpolitik auf allen Ebenen eine weitgehend unbekannte Größe – uner anderen natürlich deswegen, weil sie selbst nichts tut für ihre Bekanntheit und ihr Image.

Jetzt allerdings will die ISG gewissermaßen einen „Sprung nach vorn“ machen: Auf ihrer Mitgliederversammlung am 11. Oktober stehen Neuwahlen zum Vorstand an und man munkelt, dass die ISG sich neu und aktiv einbringen will. Unterstützen wir sie dabei, indem wir am 11. Oktober ins Unperfekthaus gehen und im öffentlichen Teil der MV ab 15.45 uns anhören und vielleicht auch mitreden, was die ISG bzw. der neue Vorstand angehen will! Gefrage sind natürlich vor allem Immobilienbesitzer und die InhaberInnen von Geschäften und Restaurants im Quartier.

Hier ist die Tagesordnung:

8. Entwicklungen im Quartier:

Feierabendmarkt auf dem Weberplatz

Kastanienhöfe

Lokalfieber und ISG

Anträge zum Förderprogramm „Starke Quartiere – starke Menschen“

9. Aufgaben & Ziele der ISG City Nord

Neu im Quartier: IRMA GUBLIA GALERIE

Die neue Galerie von Irma Gublia-Segerath in der Kreuzeskirchstraße 20 zeigt Ausstellungen und realisiert Projekte mit internationalen und spartenübergreifenden Künstlern, die sich der bildenden und darstellenden Kunst widmen. Die Galerie, so Irma Gublia-Segerath, soll neben der Präsentation von Bildern, Fotografien und Installation auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs sein. Dafür strebt sie regelmäßige Vorträge, Diskussionen, Lesungen und Workshops an – alles ist derzeit noch in Planung, näheres folgt in Kürze.

Der Standort der Räumlichkeiten in Essen spielt eine große Rolle: Die Galerie befindet sich in der nördlichen Innenstadt, einem Viertel, deren Bewohner viele unterschiedliche Kulturen, Jung und Alt, Studenten und Arbeiter, die Struktur des Ruhrgebiets widerspiegeln. Irma Gubvlia-Segerath will mit ihrer Galerie daszu beitragen, das lebendige und kreative Potential der City.Nord zu nutzen und zu erweitern. Zentrale Motivation für Ihre Arbeit sind die Werte Vielfalt, Weltoffenheit und Meinungsfreiheit.

Die erste Ausstellung zeigt Werke von Rob de Graaf, Eröffnung ist am 24. März um 19 Uhr.

Mehr erfährt man unter http://www.irma-gublia.com/

Kreative Nähschule in der Rottstraße 2

     

Diese Fotocollagen zeigen nur eine kleine Auswahl an Projekten, Taschen, Kleidern und sogar Textilkunst, die in den Nähkursen des Stoff- und Gardinenhauses in der Rottstraße 2 geschaffen wurden. Dienstags von 10 bis 13 Uhr entstehen Kunst und Kleinigkeiten bei Bea Saxe,
Dienstag von 15 bis 18 Uhr gibt es einen klassischen Näh- Kurs von der beliebten österreichischen Kollegin. An den anderen Tagen finden Kurse für Damen, Herren, Kinder und Jugendliche unter der Leitung von Schneidermeisterin Bettina Welling statt, die auch gleichzeitig  die Nähschule leitet.
Kreative, die einen Schnupperkurs von 3 Stunden für 15€ buchen wollen, sind immer herzlich willkommen.
Das Motto der Nähschule und der Geschäftsführerin Bea Saxe: Wir lieben das Leben, unsere Mitmenschen und unsere Kreativität!!!
www.pottmode.de
Kreatives im Ruhrpott

 

BLUMENART – Seit 1985 Blumenpartner

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Ein Traditionsgeschäft eigener Art findet mal versteckt im Hnterhof an der Friedrich-Ebert-Straße 52: BLUMENART, seit 1985 betrieben von den Schwestern Lisa Büchner und Eva Hamacher. Draußen auf der Straße weist nur ein einfaches Schild darauf hin – siehe Foto – und wenn man in der eher unscheinbaren Hof kommt, muss man sich links halten und findet dann den Eingang. Im Laden selbst, der praktisch der Keller des darüberliegenden Wohngebäudes an der Kastanienallee ist, findet man eine Fülle von Blumen, Pflanzen, dazugehörigem Deko-Material – und eben die beiden inzwischen „älteren“ Damen, die mit großer Leidenschaft hier jeden Tag Gebinde und Sträuße zusammenstellen, Blumengestecke für Familien- und Betriebsfeiern herstellen und ausliefern und eine große Zahl von Stammkunden damit versorgen. Wer mal einen schönen Strauß braucht, ein  Gesteck für die Feier oder Blüten für die Café-Tische, ist hier an der richtigen Adresse. Und wenn mal die Schwestern in einer ruhigen Minute erwischt – die allerdings selten vorkommen – haben sie viel zu erzählen über die Geschichte und Geschichten des Viertels.