„Farbreisen“ im Kulturfenster

Im Juli im Kulturfenster im Café Konsumreform: Farbenfrohe Bilder von Sigrid Brachat. Sie ist Mitglied der „Malgruppe Sponi“ und der freien Malgruppe im Kunsthaus Essen.

Kontakt: sigrid.brachat@gtmx.de

Autinom-Standort am Pferdemarkt – ein inklusives Studentenhaus

Autinom hat seinen ersten Standort in Essen eröffnet: Am Pferdemarkt 8 in Essen befindet sich ein inklusives Studentenhaus. Im Haus wohnen insgesamt 20 Studenten mit und ohne Autismus in 4er-WG’s , die sich jeweils 1 Küche und 2 Badezimmer teilen.

Autinom hat ein kleines Büro im Gebäude angemietet und bietet an Wochentagen von 8 bis 22 Uhr Betreuung an. Autinom hat bei leerstehenden beziehungsweise „frei werdenden“ Zimmern das erste Recht, einen neuen Mieter vorzuschlagen! Zielsetzung für das Studentenhaus ist ein Gleichgewicht zwischen Studenten mit und ohne Autismus, wobei Autinom den Studenten mit Autismus helfen kann, ihr Studium zu absolvieren und selbständiger zu werden.

Fakten zum Haus:

Lage: zwischen Universität und Innenstadt
290,- Kaltmiete
Wohnen in 4er WG’s
Stützpunkt im Haus = Treffpunkt & Büro
Mitarbeiterpräsenz: Fachkräfte wochentags von 08.00-22.00 Uhr
Nachts und am Wochenende telefonische Bereitschaft
Spezialisiert auf Autismus
1 Betreuer für alle Lebensbereiche (personenzentriert & bedarfsorientiert)

Weitere Infos: https://autinom.de/standorteessen/

Andreas Bomheuer verabschiedet sich …

… auch vom Kreativquartier Nördliche Innenstadt. Er hat in den acht Jahren seiner Amtszeit vieles bewirkt und angeschoben, in ganz Essen und auch hier vor Ort im „Krativquartier City.Nord“. In den letzten zwei Jahren stand das Kreativquartier ganz oben auf seiner Prioritätenliste: Regelmäßig traf sich die „Lenkungsgruppe Kreativquartier City.Nord“ mit großer Beteiligung aller Akteure im Quartier und unter seiner persönlichen Regie. Man tauschte sich aus, lernte sich kennen und schätzen, versuchte eine gemeinsame Entwicklungsperspektive für die nördliche Innenstadt zu formulieren. Hilfreich war dabei die Beratung und Unterstützung durch den VHW (Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung) aus Berlin. Schließlich wurden in vier Arbeitsgruppen die Probleme, die Möglichkeiten und die Perspektiven konkretisiert, im schließlich ein Handlungskonzept für die City.Nord zu entwickeln. Dass dieses Konzept noch nicht fertig vorliegt, ist sicher nicht Bomheuer anzulasten und der Lenkungsgruppe – hat der Rat der Stadt doch vor einem Jahr beschlossen, sich dem Landesprojekt „Starke Menschen – Starke Quartiere“ anzuschließen, das weit hinausgeht über das Quartier City.Nord und auch über die Fokussierung auf Kultur und Kreativwirtschaft. Alle Fachbereiche der Stadt sind hier gefragt, sich an einem sogen. „Integrativen Handlungskonzept“ zu beteiligen. Wir im Quartier hoffen, dass der künftige Kulturdezernent in diesem Rahmen das, was Andreas Bomheuer mit den Aktiven im Viertel auf den Weg gebracht hat, konsequent fortsetzt.

NEUE ENTWICKLUNGEN IN DER CITY.NORD

2010, als Essen den Titel Kulturhauptstadt Europas trug, haben Künstlerinnen und Künstler ein leerstehendes Bürogebäude in der Nähe des Rathauses einen Tag symbolisch besetzt, um auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen. Die City Nord liegt nur einen Steinwurf weit davon. Mit dem Bau des Einkaufszentrums Limbecker Platz stieg die Wahrscheinlichkeit, dass kaum mehr Angebote des Einzelhandels die City.Nord als Einkaufsviertel wieder beleben können. Dass das Quartier in der Folge als Potenzial für Arbeits- wie Präsentationsraum von Kreativen „entdeckt“ wurde, ist eine Chance für künftige Entwicklungen des Quartiers, insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir in Essen auf eine langjährige Designgeschichte zurückblicken können: Die Folkwang Universität der Künste, das Designzentrum NRW, der Red Dot Award, das Museum Folkwang mit dem Deutschen Plakatmuseums und die junge Hochschule für Bildende Künste in Kupferdreh sind Wegmarken der Kulturgeschichte in unserer Stadt.
Die Kreativ- und Kulturwirtschaft ist volkswirtschaftlich betrachtet etwa zwischen der Auto- und der Chemieindustrie positioniert – eine bedeutende Branche. 2008 betrug ihr Umsatz 132 Milliarden Euro. Ca. 238.000 Unternehmen mit knapp einer Million Erwerbstätigen sind in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Ca. 90 % sind Klein- bzw. Kleinstbetriebe mit max. 10 Beschäftigten
Ziel für die City Nord ist es, insbesondere jungen Kreativen Leerstände als Produktions-, Präsentations- und Verkaufsräume zur Verfügung zu stellen und so der City.Nord eine neue Identität und mehr Aufenthaltsqualität zu verschaffen. Damit gab es aber auch die Frage, ob die nördliche Innenstadt überhaupt die erforderlichen Voraussetzungen und Potentiale hat. Mit Unterstützung des VHW (Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung) und seiner Sinus-Milieu-Studien konnten wir zeigen, dass große Chancen bestehen, wenn Essen sich nicht an anderen Kreativquartieren orientiert, sondern einen eigenen Weg findet. Das bedeutet vor allem das Zusammenwirken von verschiedener Interessen, die der Entwicklung im Kreativquartier City eine eigene Dynamik verleihen. Das beste Beispiel ist das 3D-Druckzentrum im Atelierhaus an der Schützenbahn.
Zentrale Aufgabe für das Quartier City.Nord wird es künftig sein, die Entwicklung des Kreativquartiers mit der Sozialraumentwicklung zu verbinden und Wohnen, Arbeiten, Kaufen wieder stärker im Quartier zu etablieren.
Kulturbüro und Kulturdezernat haben inzwischen ihre Arbeit neu ausgerichtet im Sinne eines ganzheitlichen Kulturverständnisses: Wir setzen konsequent auf die Verbindung von Kunst, Kreativität und Stadtentwicklung bei der Entwicklung der Kultur unserer Stadt. Das ist im Kern auch der Gedanke des Gründers des Museums Folkwang: die Künste sollen sich aufeinander beziehen, Kunst und Kultur müssen sich im Alltag wiederfinden und Bezüge herstellen. Die „schwierige“ architektonische und topographische Struktur des Quartiers City.Nord ist in diesem Sinne weniger eine Herausforderung als eine identitätsstiftende Chance für die Stadt Essen insgesamt. Das wirkt sich auch auf anliegende Stadtquartiere wie z.B. das Eltingviertel aus: Die VONOVIA hat dort kostenlos 5 Wohn- und Arbeitsateliers für Kreative zur Verfügung gestellt, die mit den Bewohnern des Viertels Impulse für das Quartier entwickeln. Solche Prozesse dauern lange und angesichts der Chancen für das Quartier der nördlichen City wäre es wünschenswert, sie mehr als bisher zu forcieren. Vielleicht lassen sie sich auch für die im Osten angrenzende Stadtquartiere wiederholen – wenn Partner gefunden werden.
Andreas Bomheuer

Altstadtsalon im 1. Halbjahr 2018

Auch in 2018 hat der Altstadtsalon wieder spannende Gäste: es beginnt am 6. Februar mit Christian Schigulski, Polizeibeamter und Liedermacher – setzt sich fort mit Peter Petersen am 3. April, mit den 3D-Druck-Kümstler und Unternehmer, und geht am 6. Juni weiter mit Rebecca John Klug, die das raumschiff.ruhr unter der Marktkirche steuert.

Neu ist der Ort: die WiederbrauchBAR in der I. Weberstr. 15 (Ecke Mechtildisstr.)

Und neu ist der Tag: nämlich Dienstags – unverändert mit Weinangebot ab 19.15 und Gesprächsbeginn um 20 Uhr.

Alles weitere findet sich im neuen Flyer: AltstadtSalon_2018-1Halbjahr_2017-12-18

 

Berger Bergmann und Peter Brdenk:
Architektur der Essener Plätze

Nach den erfolgreichen Bänden „Architektur in Essen 1900–1960“ und „Architektur in Essen 1960–2013“ beschreibt dieser Band die Freiräume der Stadt Essen. 50 Platzsituationen und 12 Parkanlagen repräsentieren die Planung der öffentlichen Flächen und deren Veränderungen. Ähnlich wie in den vorangegangenen Bänden, zeigt auch dieses Buch die Vielfältigkeit und die unterschiedlichen Qualitäten der städtischen Entwicklung. Einmal mehr treffen Geschichte und Gegenwart aufeinander. Ein Blick auf die bestehende Stadtstruktur in Verbindung mit einem neuen Naturbewusstsein soll den Leser zur kritischen Betrachtung anregen.

Der Band ist im Essener klartext-Verlag erschienen und kostet € 17,95

Absolut lesens- und schauenswert!!

Die ISG City.Nord stellt sich neu auf

Das Kürzel ISG steht für Immobilien- und Standortgemeinschaft Nördliche Innenstadt, ihr Internetauftritt heißt http://www.essen-city-nord.de/cms/. Wer diese Seite aufsucht, reibt sich erst einmal die Augen: der letzte Eintrag unter „Aktuelles“ heißt „Blick zurück nach vorn“ und stammt vom Januar 2012. Zugegeben: die Website ist nicht die einzige Homepage eines Vereins oder einer Initiative, die hinter der Wirklichkeit herhinkt. Verwunderlich ist es trotzdem, denn die Initiative ISG lebt und ist durchaus aktiv in der City.Nord. So kümmerte sie sich in letzter Zeit um das Pflanzenbeet an der Ecke Rottstraße/Kreuzeskirchstraße, das in Zusammenarbeit mit der Kita Farbenland wunderbar gestaltet wurde. Die ISG mischt sich auch in die Diskussion um die Neugestaltung des Fahrradtrasse am Bahntunnel in der Altenessener Straße ein, hat sich vor längerer Zeit mit um die Baumbeete in der Viehofer Straße gekümmert usw. Trotzdem ist sie in der Öffentlichkeit und vermutlich auch in der Kommunalpolitik auf allen Ebenen eine weitgehend unbekannte Größe – uner anderen natürlich deswegen, weil sie selbst nichts tut für ihre Bekanntheit und ihr Image.

Jetzt allerdings will die ISG gewissermaßen einen „Sprung nach vorn“ machen: Auf ihrer Mitgliederversammlung am 11. Oktober stehen Neuwahlen zum Vorstand an und man munkelt, dass die ISG sich neu und aktiv einbringen will. Unterstützen wir sie dabei, indem wir am 11. Oktober ins Unperfekthaus gehen und im öffentlichen Teil der MV ab 15.45 uns anhören und vielleicht auch mitreden, was die ISG bzw. der neue Vorstand angehen will! Gefrage sind natürlich vor allem Immobilienbesitzer und die InhaberInnen von Geschäften und Restaurants im Quartier.

Hier ist die Tagesordnung:

8. Entwicklungen im Quartier:

Feierabendmarkt auf dem Weberplatz

Kastanienhöfe

Lokalfieber und ISG

Anträge zum Förderprogramm „Starke Quartiere – starke Menschen“

9. Aufgaben & Ziele der ISG City Nord

Neu im Quartier: IRMA GUBLIA GALERIE

Die neue Galerie von Irma Gublia-Segerath in der Kreuzeskirchstraße 20 zeigt Ausstellungen und realisiert Projekte mit internationalen und spartenübergreifenden Künstlern, die sich der bildenden und darstellenden Kunst widmen. Die Galerie, so Irma Gublia-Segerath, soll neben der Präsentation von Bildern, Fotografien und Installation auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs sein. Dafür strebt sie regelmäßige Vorträge, Diskussionen, Lesungen und Workshops an – alles ist derzeit noch in Planung, näheres folgt in Kürze.

Der Standort der Räumlichkeiten in Essen spielt eine große Rolle: Die Galerie befindet sich in der nördlichen Innenstadt, einem Viertel, deren Bewohner viele unterschiedliche Kulturen, Jung und Alt, Studenten und Arbeiter, die Struktur des Ruhrgebiets widerspiegeln. Irma Gubvlia-Segerath will mit ihrer Galerie daszu beitragen, das lebendige und kreative Potential der City.Nord zu nutzen und zu erweitern. Zentrale Motivation für Ihre Arbeit sind die Werte Vielfalt, Weltoffenheit und Meinungsfreiheit.

Die erste Ausstellung zeigt Werke von Rob de Graaf, Eröffnung ist am 24. März um 19 Uhr.

Mehr erfährt man unter http://www.irma-gublia.com/

Kreative Nähschule in der Rottstraße 2

     

Diese Fotocollagen zeigen nur eine kleine Auswahl an Projekten, Taschen, Kleidern und sogar Textilkunst, die in den Nähkursen des Stoff- und Gardinenhauses in der Rottstraße 2 geschaffen wurden. Dienstags von 10 bis 13 Uhr entstehen Kunst und Kleinigkeiten bei Bea Saxe,
Dienstag von 15 bis 18 Uhr gibt es einen klassischen Näh- Kurs von der beliebten österreichischen Kollegin. An den anderen Tagen finden Kurse für Damen, Herren, Kinder und Jugendliche unter der Leitung von Schneidermeisterin Bettina Welling statt, die auch gleichzeitig  die Nähschule leitet.
Kreative, die einen Schnupperkurs von 3 Stunden für 15€ buchen wollen, sind immer herzlich willkommen.
Das Motto der Nähschule und der Geschäftsführerin Bea Saxe: Wir lieben das Leben, unsere Mitmenschen und unsere Kreativität!!!
www.pottmode.de
Kreatives im Ruhrpott