Spieletonne auf dem Weberplatz

Am 17. Juli, 14. Juli, 31. Juli und 7. August:

Das Jugendamt der Stadt belebt den Weberplatz mit Spielaktionen: Nicht nur während des Feierabendmarktes an jedem 1. und 3. Donnerstag im Monat, sondern in den Sommerferien: an vier Dienstagen steht die Spieletonne auf dem Weberplatz und lädt von 14 bis 17 Uhr ein, die Spielangebote darin zu nutzen.

    

Mit dem Nachtwächter unterwegs in der alten Stadt Astnide

„Kulturvergnügen“ aus Dortmund bietet am 16. Juni ab 21 Uhr wieder einen Spaziergang durch das Alte Essen mit dem Nachtwächter an. Während des Spaziergangs lauschen Sie den Geschichten über unsere Altvorderen aus der guten alten Zeit. Der Nachtwächter erwartet Sie! Wollten Sie nicht immer schon mal wissen, warum es mitten in Essen ein schwarzes Meer gibt? Wann die Stadt gegründet wurde, wie viele Stadttore es damals gab und was dereinst am Korn- und Flachsmarkt los war?

Treffpunkt ist wie immer der Brunnen auf dem Hirschlandplatz, Endpunkt ist die  Marktkirche am Flachsmarkt 2.

Mehr unter http://www.kulturvergnuegen.com/

Foto: Andreas Buck

Streetphotography-Workshop mit Uwe Weber

„Streetphotography“ – on the road mit Uwe Weber – unter diesem Titel bietet Foto-Frankenberg mehrmals im Jahr einen Workshop  mit dem World-Press-Award Gewinner Uwe Weber an. „Streetfotografie ist die ungestellte Dokumentation des Lebens von Personen auf der Straße und wohl eine der schwierigsten, gleichwohl aber anspruchsvollsten Varianten der Fotografie“, heißt es in der Ausschreibung. Im Kurs wird gezeigt, wie man Menschen mit Würde ablichtet, ohne sie bloßzustellen, und man lernt Gebäude, Objekte und Straßen gekonnt in Szene zu setzen.

Lokalfieber hat den Foto-Gang durch die City.Nord zum zweiten mal begleitet und das eine oder andere anregende Motiv gezeigt.

Der nächste Streetphotography-Gang mit Uwe Weber findet am 15. September statt – mehr dazu unter http://www.foto-frankenberg.de/termine.php

Energie zum Hören: Audio-Stadtrundgang durch Essens Norden

Audio-Stadtrundgang durch Essens Norden: Energie zum Hören

Was ist graue Energie? Warum lohnt es sich Dächer und Fassaden zu begrünen? Wie vermeide ich Plastikmüll? Wer lernen möchte, Energie zu sparen und nachhaltiger zu leben, läuft ab dem 23. März samt Smartphone und Kopfhörern auf dem „Energywalk“ durch Essen. Konzipiert wurde der neue Audio-Stadtrundgang an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Wie lässt sich Nachhaltigkeit in Essens nördlicher Innenstadt am besten entdecken? Das fragten sich Studierende in einem fachübergreifenden Praxisseminar am Institut für Optionale Studien (IOS). Gemeinsam mit ihren Dozenten entwickelten sie sieben Audio-Stationen. Wer den Weg abläuft, kann per Smartphone Energietipps abrufen, die sich hinter QR-Codes an verschiedenen Geschäften verbergen.

Wo die Stationen sind und welche Themen sie behandeln, wird bei der Eröffnung des „Energywalk“ am 23. März ab 17 Uhr am Freiraum Weberplatz und im Internet unter www.stadtwandeln.de/essen verraten. Neben der UDE beteiligen sich die Stadt Essen, das Projekt Climate Active Neighbourhoods und die Initiative für Nachhaltigkeit e.V. am Rundweg, der mindestens ein Jahr zur Verfügung stehen soll.

Weitere Informationen:https://www.freiraum-weberplatz.de britta.acksel@initiative-fuer-nachhaltigkeit.de

Sabine Dittrich, Institut für Optionale Studien IOS, Tel.: 0201/183-2221, studium-liberale@uni-due.de

Neuer Beigeordneter tritt sein Amt an

Oberbürgermeister Thomas Kufen überreicht die Berufungsurkunde an Muchtar Al Ghusain.

Am 13. Dezember 2017 wählte der Rat der Stadt Essen Muchtar Al Ghusain zum neuen Beigeordneten der Stadt Essen für die Bereiche Jugend, Bildung und Kultur. Im Rahmen der regelmäßigen Sitzung des Verwaltungsvorstandes überreichte Oberbürgermeister Thomas Kufen ihm am Dienstagmorgen (6.3.) die Berufungsurkunde. Muchtar Al Ghusain tritt die Nachfolge von Andreas Bomheuer an, der zum 31. Dezember in den Ruhestand trat.

Der neue Beigeordnete studierte in Würzburg und Hamburg Musik und Kulturmanagement und war anschließend sowohl als Kulturamtsleiter in Schwäbisch Gmünd als auch als Referent im niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur tätig. Zuletzt war der Kulturpolitiker seit 2006 Kultur-, Schul- und Sportreferent der Stadt Würzburg.

Nachbarschaft im Ruhrtropolis

Gut 60 Menschen waren gekommen, der Gastraum im früheren Hotel und Restaurant “Zum Deutschen Haus” an der Kastanienallee war rappelvoll mit Menschen aus den Kastanienhöfen, aus der Grünen Mitte, aus den umliegenden Straßen, aus Frohnhausen, aus dem Südviertel, aus der Weststadt und aus dem Nordviertel. Das GOP war vertreten, die Altstadtgemeinde, der Club Aktiv, die Immobilien- und Standortgemeinschaft ISG, das Nachbarschaftsportal nextdoor, die Gemeindecaritas von St. Gertrud, das Anneliese-Brost-Zentrum, das DRK, die Freie Evangelische Gemeinde Stadtmitte, das Geku-Haus, die Caritas, das Kulturbüro der Stadt u.a. Viele von ihnen kennen das Haus seit langen Jahren, waren Stammgäste im Restaurant, der eine oder andere hat gar mitgebaut z.B. als Maurer. Die meisten waren natürlich neugierig darauf, was Feli Püttmann & Co aus dem “Deutschen Haus” gemacht haben bzw. noch machen wollen: “Hier hat sich ja nichts verändert” war eine häufige Reaktion beim Betreten des Gastraumes. Stimmt auf den ersten Blick ja auch – aber als Feli Püttmann dann gegen acht Uhr mit uns den ersten Gang durchs Haus machte, waren alle beeindruckt von den schon renovierten Zimmern in den Obergeschossen, vom Gruppenraum im Keller usw. Schon jetzt sind etliche der renovierten Zimmer vermietet z.B. an MitarbeiterInnen von Essen.On.Ice oder an Messegäste. Dass an der Fassade des Hauses die Leuchtschrift “Zum Deutschen Haus” fehlt, fällt vielen gar nicht auf, da sie in den vierzig Jahren, die sie täglich leuchtete, kräftige Spuren im Putz hinterlassen hat. Feli Püttmann kündigte an, dass die Fassade demnächst mit großflächigen Wandbildern gestaltet wird und dass natürlich der Name “Ruhrtropolis” auch erscheinen wird. Genauso kündigte sie an, dass im Mai die Bar “Felis” aus der Mechtildisstraße hierhin verlegt wird und dass es dann am neuen Ort weiterhin das Sprachcafé geben wird, Musiksessions usw. – und natürlich ein Restaurant, für das der Koch bereits engagiert ist.
Der Austausch unter den Gästen war nach einer lebhaften Vorstellungsrunde sehr intensiv – und die leckeren Suppen von Maria Püttmann trugen dazu bei, dass alle den Abend sehr anregend, informativ und ermutigend fanden: Das Hostel Ruhrtropolis ist eine weiterer Lichtblick für die nördliche Innenstadt!

Streiten, aber richtig – Reinhard Wiesemann stiftet S.E.N.N.S.-Award für fairen Umgang miteinander

Der Preis wird im April in der Kreuzeskirche verliehen.
Hatespeech, Fake News, Trolling, Beschimpfungen im sozialen Netz – die schwindende Bereitschaft, sich auf die Meinung des anderen einzulassen, zuzuhören und „richtig“ zu streiten, war eines der Megathemen des letzten Jahres. Jetzt engagiert sich der Essener Kreativunternehmer Reinhard Wiesemann mit einem eigens gestifteten Preis für die Rückkehr der Streitkultur. Der Award mit dem sperrigen Namen „S.E.N.S.S.-Award“ (das steht für „Seid euch nicht so sicher“) ist mit 20.000 € ausgestattet und wird im April dieses Jahres bei einem Festakt in der Kreuzeskirche Essen verliehen.
Noch bis Ende Januar kann jeder, dem das zivilisierte Streiten, das die Meinung des Anderen achtet, am Herzen liegt, Initiativen, Vereine, Firmen und Einzelpersonen nominieren, die sich für die Streitkultur einsetzen. Bis jetzt sind auf der Website des Awards schon zahlreiche Einsendungen eingetroffen, die eine enorme Bandbreite an Nominierten abdecken – von der ehrwürdigen Wochenzeitung DIE ZEIT bis zur Café-Besitzerin aus Wuppertal, einer Demokratie-Initiative aus Köln oder der Vereinigung von Debattierclubs anHochschulen, die faires Streiten mit Studenten regelrecht trainieren. Ebenfalls nominiert: ein Mitglied der Essener Stadtspitze. Ein Einsender hat es für seinen fairen, toleranten und ausgleichenden Umgang mit unterschiedlichen Meinungen vorgeschlagen.
Ausgewählt werden die drei Preisträger (10.000 €, 6.000 € und 4.000 €) von einer Jury, die ebenso breit gefächert ist wie die Nominierungen. Ihr gehören Vertreter aller Religionen an auch wie der sozial engagierte Unternehmer Freddy Fischer, Sicherheitsunternehmer Mohammed Issa, Skeptiker und Hochschullehrer. Ob das Ratsmitglied Essens gewinnt oder vielleicht doch die Café-Besitzerin, bleibt aber bis zur Preisverleihung im April geheim.

Wenn Sie jetzt auch jemand für den S.E.N.S.S:-Award nominieren möchten: Unter www.streitkultur-award.de finden Sie nicht nur alles Nähere zum Preis, sondern auch die
Mailadresse von Reinhard Wiesemann.

Essen Greeter – Freiwillige zeigen ihre Stadt

So geht das mit den Greetern:

Sie kommen in unsere Stadt? Die Essen Greeter freuen sich auf Sie! Kontaktieren Sie einfach ein paar Wochen vor Ihrer Anreise den Greeter, der Ihnen am interessantesten oder besonders sympathisch erscheint über die Kontaktmöglichkeit, die beim jeweiligen Greeter unten angegeben ist. Treffpunkt und Zeitpunkt regeln Sie dann untereinander. Wichtig: Greeter sind Freiwillige, die nicht immer Zeit haben. Wenn ein Greeter nach 3 Tagen nicht geantwortet hat, sprechen Sie bitte einfach einen anderen an.

Tipp: Manche Greeter haben auch kurzfristig Zeit! Fragen Sie einfach an!

Kontakt: http://www.essen-greeter.de/

nextdoor

Nextdoor  ist das weltweit führende, kostenlose private soziale Netzwerk für die Nachbarschaft. Über Nextdoor können sich Nachbarn in geschützter Atmosphäre in ihren privaten Nachbarschafts-Netzwerken austauschen, Kleinanzeigen einstellen, Empfehlungen aussprechen und sich besser kennenlernen.

Nachbarschaften über ganz Deutschland verteilt nutzen Nextdoor beispielsweise für folgende Dinge:

  • Den passenden Babysitter, Handwerker oder Facharzt im näheren Umkreis zu finden
  • Nachbarschaftsevents wie gemeinsame Grillabende oder private Flohmärkte zu organisieren
  • Entlaufene Haustiere oder vermisste Postpakete zu finden
  • Haushaltsgegenstände wie alte Möbel oder Fahrräder zu verkaufen und zu verschenken
  • Über Entwicklungen in der Nachbarschaft auf dem neuesten Stand zu bleiben

Die Zielsetzung von Nextdoor ist es, stärkere Verbundenheit in Nachbarschaften zu schaffen. Die Inspiration dahinter ist, den Menschen ein soziales Online-Netzwerk anzubieten, mit dem sie sich mit den Menschen in einer der wichtigsten Gemeinschaften – ihrer Nachbarschaft – verknüpfen können. Dadurch wird zum einen der zwischenmenschliche Austausch verbessert, die Nachbarschaft kann sich außerdem viel einfacher und umfangreicher gegenseitig unterstützen.

Mehr unter nextdoor.de