Streiten, aber richtig – Reinhard Wiesemann stiftet S.E.N.N.S.-Award für fairen Umgang miteinander

Der Preis wird im April in der Kreuzeskirche verliehen.
Hatespeech, Fake News, Trolling, Beschimpfungen im sozialen Netz – die schwindende Bereitschaft, sich auf die Meinung des anderen einzulassen, zuzuhören und „richtig“ zu streiten, war eines der Megathemen des letzten Jahres. Jetzt engagiert sich der Essener Kreativunternehmer Reinhard Wiesemann mit einem eigens gestifteten Preis für die Rückkehr der Streitkultur. Der Award mit dem sperrigen Namen „S.E.N.S.S.-Award“ (das steht für „Seid euch nicht so sicher“) ist mit 20.000 € ausgestattet und wird im April dieses Jahres bei einem Festakt in der Kreuzeskirche Essen verliehen.
Noch bis Ende Januar kann jeder, dem das zivilisierte Streiten, das die Meinung des Anderen achtet, am Herzen liegt, Initiativen, Vereine, Firmen und Einzelpersonen nominieren, die sich für die Streitkultur einsetzen. Bis jetzt sind auf der Website des Awards schon zahlreiche Einsendungen eingetroffen, die eine enorme Bandbreite an Nominierten abdecken – von der ehrwürdigen Wochenzeitung DIE ZEIT bis zur Café-Besitzerin aus Wuppertal, einer Demokratie-Initiative aus Köln oder der Vereinigung von Debattierclubs anHochschulen, die faires Streiten mit Studenten regelrecht trainieren. Ebenfalls nominiert: ein Mitglied der Essener Stadtspitze. Ein Einsender hat es für seinen fairen, toleranten und ausgleichenden Umgang mit unterschiedlichen Meinungen vorgeschlagen.
Ausgewählt werden die drei Preisträger (10.000 €, 6.000 € und 4.000 €) von einer Jury, die ebenso breit gefächert ist wie die Nominierungen. Ihr gehören Vertreter aller Religionen an auch wie der sozial engagierte Unternehmer Freddy Fischer, Sicherheitsunternehmer Mohammed Issa, Skeptiker und Hochschullehrer. Ob das Ratsmitglied Essens gewinnt oder vielleicht doch die Café-Besitzerin, bleibt aber bis zur Preisverleihung im April geheim.

Wenn Sie jetzt auch jemand für den S.E.N.S.S:-Award nominieren möchten: Unter www.streitkultur-award.de finden Sie nicht nur alles Nähere zum Preis, sondern auch die
Mailadresse von Reinhard Wiesemann.

nextdoor

Nextdoor  ist das weltweit führende, kostenlose private soziale Netzwerk für die Nachbarschaft. Über Nextdoor können sich Nachbarn in geschützter Atmosphäre in ihren privaten Nachbarschafts-Netzwerken austauschen, Kleinanzeigen einstellen, Empfehlungen aussprechen und sich besser kennenlernen.

Nachbarschaften über ganz Deutschland verteilt nutzen Nextdoor beispielsweise für folgende Dinge:

  • Den passenden Babysitter, Handwerker oder Facharzt im näheren Umkreis zu finden
  • Nachbarschaftsevents wie gemeinsame Grillabende oder private Flohmärkte zu organisieren
  • Entlaufene Haustiere oder vermisste Postpakete zu finden
  • Haushaltsgegenstände wie alte Möbel oder Fahrräder zu verkaufen und zu verschenken
  • Über Entwicklungen in der Nachbarschaft auf dem neuesten Stand zu bleiben

Die Zielsetzung von Nextdoor ist es, stärkere Verbundenheit in Nachbarschaften zu schaffen. Die Inspiration dahinter ist, den Menschen ein soziales Online-Netzwerk anzubieten, mit dem sie sich mit den Menschen in einer der wichtigsten Gemeinschaften – ihrer Nachbarschaft – verknüpfen können. Dadurch wird zum einen der zwischenmenschliche Austausch verbessert, die Nachbarschaft kann sich außerdem viel einfacher und umfangreicher gegenseitig unterstützen.

Mehr unter nextdoor.de

Andreas Bomheuer verabschiedet sich …

… auch vom Kreativquartier Nördliche Innenstadt. Er hat in den acht Jahren seiner Amtszeit vieles bewirkt und angeschoben, in ganz Essen und auch hier vor Ort im „Krativquartier City.Nord“. In den letzten zwei Jahren stand das Kreativquartier ganz oben auf seiner Prioritätenliste: Regelmäßig traf sich die „Lenkungsgruppe Kreativquartier City.Nord“ mit großer Beteiligung aller Akteure im Quartier und unter seiner persönlichen Regie. Man tauschte sich aus, lernte sich kennen und schätzen, versuchte eine gemeinsame Entwicklungsperspektive für die nördliche Innenstadt zu formulieren. Hilfreich war dabei die Beratung und Unterstützung durch den VHW (Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung) aus Berlin. Schließlich wurden in vier Arbeitsgruppen die Probleme, die Möglichkeiten und die Perspektiven konkretisiert, im schließlich ein Handlungskonzept für die City.Nord zu entwickeln. Dass dieses Konzept noch nicht fertig vorliegt, ist sicher nicht Bomheuer anzulasten und der Lenkungsgruppe – hat der Rat der Stadt doch vor einem Jahr beschlossen, sich dem Landesprojekt „Starke Menschen – Starke Quartiere“ anzuschließen, das weit hinausgeht über das Quartier City.Nord und auch über die Fokussierung auf Kultur und Kreativwirtschaft. Alle Fachbereiche der Stadt sind hier gefragt, sich an einem sogen. „Integrativen Handlungskonzept“ zu beteiligen. Wir im Quartier hoffen, dass der künftige Kulturdezernent in diesem Rahmen das, was Andreas Bomheuer mit den Aktiven im Viertel auf den Weg gebracht hat, konsequent fortsetzt.

NEUE ENTWICKLUNGEN IN DER CITY.NORD

2010, als Essen den Titel Kulturhauptstadt Europas trug, haben Künstlerinnen und Künstler ein leerstehendes Bürogebäude in der Nähe des Rathauses einen Tag symbolisch besetzt, um auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen. Die City Nord liegt nur einen Steinwurf weit davon. Mit dem Bau des Einkaufszentrums Limbecker Platz stieg die Wahrscheinlichkeit, dass kaum mehr Angebote des Einzelhandels die City.Nord als Einkaufsviertel wieder beleben können. Dass das Quartier in der Folge als Potenzial für Arbeits- wie Präsentationsraum von Kreativen „entdeckt“ wurde, ist eine Chance für künftige Entwicklungen des Quartiers, insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir in Essen auf eine langjährige Designgeschichte zurückblicken können: Die Folkwang Universität der Künste, das Designzentrum NRW, der Red Dot Award, das Museum Folkwang mit dem Deutschen Plakatmuseums und die junge Hochschule für Bildende Künste in Kupferdreh sind Wegmarken der Kulturgeschichte in unserer Stadt.
Die Kreativ- und Kulturwirtschaft ist volkswirtschaftlich betrachtet etwa zwischen der Auto- und der Chemieindustrie positioniert – eine bedeutende Branche. 2008 betrug ihr Umsatz 132 Milliarden Euro. Ca. 238.000 Unternehmen mit knapp einer Million Erwerbstätigen sind in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Ca. 90 % sind Klein- bzw. Kleinstbetriebe mit max. 10 Beschäftigten
Ziel für die City Nord ist es, insbesondere jungen Kreativen Leerstände als Produktions-, Präsentations- und Verkaufsräume zur Verfügung zu stellen und so der City.Nord eine neue Identität und mehr Aufenthaltsqualität zu verschaffen. Damit gab es aber auch die Frage, ob die nördliche Innenstadt überhaupt die erforderlichen Voraussetzungen und Potentiale hat. Mit Unterstützung des VHW (Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung) und seiner Sinus-Milieu-Studien konnten wir zeigen, dass große Chancen bestehen, wenn Essen sich nicht an anderen Kreativquartieren orientiert, sondern einen eigenen Weg findet. Das bedeutet vor allem das Zusammenwirken von verschiedener Interessen, die der Entwicklung im Kreativquartier City eine eigene Dynamik verleihen. Das beste Beispiel ist das 3D-Druckzentrum im Atelierhaus an der Schützenbahn.
Zentrale Aufgabe für das Quartier City.Nord wird es künftig sein, die Entwicklung des Kreativquartiers mit der Sozialraumentwicklung zu verbinden und Wohnen, Arbeiten, Kaufen wieder stärker im Quartier zu etablieren.
Kulturbüro und Kulturdezernat haben inzwischen ihre Arbeit neu ausgerichtet im Sinne eines ganzheitlichen Kulturverständnisses: Wir setzen konsequent auf die Verbindung von Kunst, Kreativität und Stadtentwicklung bei der Entwicklung der Kultur unserer Stadt. Das ist im Kern auch der Gedanke des Gründers des Museums Folkwang: die Künste sollen sich aufeinander beziehen, Kunst und Kultur müssen sich im Alltag wiederfinden und Bezüge herstellen. Die „schwierige“ architektonische und topographische Struktur des Quartiers City.Nord ist in diesem Sinne weniger eine Herausforderung als eine identitätsstiftende Chance für die Stadt Essen insgesamt. Das wirkt sich auch auf anliegende Stadtquartiere wie z.B. das Eltingviertel aus: Die VONOVIA hat dort kostenlos 5 Wohn- und Arbeitsateliers für Kreative zur Verfügung gestellt, die mit den Bewohnern des Viertels Impulse für das Quartier entwickeln. Solche Prozesse dauern lange und angesichts der Chancen für das Quartier der nördlichen City wäre es wünschenswert, sie mehr als bisher zu forcieren. Vielleicht lassen sie sich auch für die im Osten angrenzende Stadtquartiere wiederholen – wenn Partner gefunden werden.
Andreas Bomheuer

Berger Bergmann und Peter Brdenk:
Architektur der Essener Plätze

Nach den erfolgreichen Bänden „Architektur in Essen 1900–1960“ und „Architektur in Essen 1960–2013“ beschreibt dieser Band die Freiräume der Stadt Essen. 50 Platzsituationen und 12 Parkanlagen repräsentieren die Planung der öffentlichen Flächen und deren Veränderungen. Ähnlich wie in den vorangegangenen Bänden, zeigt auch dieses Buch die Vielfältigkeit und die unterschiedlichen Qualitäten der städtischen Entwicklung. Einmal mehr treffen Geschichte und Gegenwart aufeinander. Ein Blick auf die bestehende Stadtstruktur in Verbindung mit einem neuen Naturbewusstsein soll den Leser zur kritischen Betrachtung anregen.

Der Band ist im Essener klartext-Verlag erschienen und kostet € 17,95

Absolut lesens- und schauenswert!!

Die WiederbrauchBAR wird zum Stadtwohnzimmer

Schönes und Gutes, Künstlerisches und Kunsthandwerkliches trifft auf
Kiezsanierer_innen, Kunstkäufer_innen und Kaffee-Kuchen-Genießende.
Bei „Kunst im Kiez“ gibt es Exponate und Label lokaler Kunstschaffender zu
entdecken, zu erwerben und die Geschichten hinter Menschen und Exponaten zu
erfahren. Hausgemachter Kuchen und Kaffee laden ein zum Verweilen. Ab 1. Oktober jeden 1. Sonntag im Monat – in diesem Jahr also noch am 5. November und am 3. Dezember!

Und was das „Stadtteilwohnzimmer“ betrifft: Die WiederbrauchBAR bietet Wohnzimmeratmosphäre für Spieleabende & Seminare, Kaffeeklatsch & Konferenzen, Coachings & Couchabende, Treffen und Teammeetings, Kulturveranstaltungen & Küchenparties, Ausstellungen & Abendbrot, Filme und Freund*innen …

Das Stadtteilwohnzimmer betet Platz für Ideen, Arbeit, Leben. In der I. Weberstra0e 16 – Ecke Mechtildisstraße.

Konkret: 54 qm / Sofa / Sessel / Klapptische / Stapelstühle für 25 Leute / Küchenzeile mit Spülmaschine, Herd, Geschirr usw. / Musikanlage

Kontakt: Maja Niedernolte / m.nieno@wiederbrauchbar.de / 0179-5439907 oder Christoph Weimann / weimann@wiederbrauchbar.de / 0163-1609591

Die ISG City.Nord stellt sich neu auf

Das Kürzel ISG steht für Immobilien- und Standortgemeinschaft Nördliche Innenstadt, ihr Internetauftritt heißt http://www.essen-city-nord.de/cms/. Wer diese Seite aufsucht, reibt sich erst einmal die Augen: der letzte Eintrag unter „Aktuelles“ heißt „Blick zurück nach vorn“ und stammt vom Januar 2012. Zugegeben: die Website ist nicht die einzige Homepage eines Vereins oder einer Initiative, die hinter der Wirklichkeit herhinkt. Verwunderlich ist es trotzdem, denn die Initiative ISG lebt und ist durchaus aktiv in der City.Nord. So kümmerte sie sich in letzter Zeit um das Pflanzenbeet an der Ecke Rottstraße/Kreuzeskirchstraße, das in Zusammenarbeit mit der Kita Farbenland wunderbar gestaltet wurde. Die ISG mischt sich auch in die Diskussion um die Neugestaltung des Fahrradtrasse am Bahntunnel in der Altenessener Straße ein, hat sich vor längerer Zeit mit um die Baumbeete in der Viehofer Straße gekümmert usw. Trotzdem ist sie in der Öffentlichkeit und vermutlich auch in der Kommunalpolitik auf allen Ebenen eine weitgehend unbekannte Größe – uner anderen natürlich deswegen, weil sie selbst nichts tut für ihre Bekanntheit und ihr Image.

Jetzt allerdings will die ISG gewissermaßen einen „Sprung nach vorn“ machen: Auf ihrer Mitgliederversammlung am 11. Oktober stehen Neuwahlen zum Vorstand an und man munkelt, dass die ISG sich neu und aktiv einbringen will. Unterstützen wir sie dabei, indem wir am 11. Oktober ins Unperfekthaus gehen und im öffentlichen Teil der MV ab 15.45 uns anhören und vielleicht auch mitreden, was die ISG bzw. der neue Vorstand angehen will! Gefrage sind natürlich vor allem Immobilienbesitzer und die InhaberInnen von Geschäften und Restaurants im Quartier.

Hier ist die Tagesordnung:

8. Entwicklungen im Quartier:

Feierabendmarkt auf dem Weberplatz

Kastanienhöfe

Lokalfieber und ISG

Anträge zum Förderprogramm „Starke Quartiere – starke Menschen“

9. Aufgaben & Ziele der ISG City Nord

Neue Wandbilder

Es wird immer bunter im Kreativquartier City.Nord:

     

Wer diese Bilder und die bunten Pfähle im Original sehen will, gehe gegenüber dem Generationenkulthaus die Treppe runter zur Schützenbahn.

Gut ausgestattet mit dem „Hosenmatz“

Von Secondhand-Kleidung über Kinderbücher bis hin zu Spielzeug: der Laden „Hosenmatz“ in der Rottstraße 38 bietet günstig alles, was eine werdende Mutter oder junge Familie mit Säugling benötigt: Baby- und Kinderkleidung, Spielzeug, Kinderbücher, Kinderbett, Kinderwagen und ähnliches. Nicht immer ist alles in großer Auswahl vorhanden, denn der „Hosenmatz“ lebt von gespendeten Dingen, die für „kleines Geld“ weiterverkauft werden. Der Erlös kommt Frauen und Familien in Not zu Gute.
Der Sozialdienst Katholischer Frauen SkF Essen-Mitte e.V. hat den „Hosenmatz“ 2006 Jahren angefangen als „Kleiderkammer“, um jungen Eltern die benötigten Dinge günstig anbieten zu können – heute ist es ein schmucker Laden, der zum Stöbern und Verweilen einlädt. 13 engagierte Freiwillige öffnen den „Hosenmatz“ täglich vormittags und an drei Tagen der Woche nachmittags. „Spaß an der Sache haben und dabei etwas tun, was anderen hilft“, so Frau Pöhler (seit 35 Jahren ehrenamtlich im „Hosenmatz“) und Frau Bernd, die beide Mittwoch vormittag vor Ort sind.

Für ein vielfältiges Angebot im Laden ist der Verband auf Spenden Essener Familien und deren Kinder angewiesen in Form von gut erhaltener Babykleidung, Umstandsmode, Kinderwagen und -betten. Auch Geldspenden sind willkommen.
Wer das ehrenamtliche Team unterstützen will, ist ebenfalls herzlich eingeladen Kontakt aufzunehmen: Hosenmatz-Shop, Tel. 0201/81090981
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10.00-12.30 Uhr, Mo/Mi/Fr 14.00-16.30 Uhr
Ansprechpartnerin beim SkF ist Esther Noll, Tel. 0201/27508129

Essen packt an – Aus der City.Nord für ganz Essen!

Essen packt an! (kurz: EPA) entstand aus dem spontanen Zusammenschluss freiwilliger Helferinnen und Helfer nach der massiven Schäden der Gewitterfront ELA am 10. Juni 2014. Unbürokratisch haben sich damals einzelne Teams gebildet, die sich um die Beseitigung von Schäden im gesamten Stadtgebiet kümmerten. So hat z. B. das innerstädtische Team die Wege in der Innenstadt schnell wieder freigeräumt. ELA und die Sturmschäden waren nur der Anfang: Das Freiwilligennetzwerk blieb bestehen und begann im Winter 2014 mit dem Projekt „Warm durch die Nacht“, um Wohnungslose mit warmen Getränken, Decken, Kleidung und Hygieneartikeln zu versorgen. Am Café Nord am Rheinischen Platz starten die Touren zum Berliner Platz und in Richtung Hauptbahnhof. Mittlerweile kann das Team auf stolze 300 „Warm durch die Nacht-Touren“ in der Innenstadt zurückblicken. Ergänzend dazu wurden auch schon 80 sogenannte „Cola-Touren“ durchgeführt, bei denen Wasser und kalte Getränke an Bedürftige und alkoholabhängige Menschen verteilt werden.

Das Projekt „Essen packt an!“ wurde im Laufe der Zeit immer umfangreicher und brauchte zentrale Unterstell- und Lagermöglichkeiten. 2015 stellte Reinhard Wiesemann dem Team ein Lager unter der City-Messehalle in der Rottstraße zur Verfügung. Als ein Suppenfahrrad den Fuhrpark von „Warm durch die Nacht“ ergänzte (über die RTL-Sendung „Secret Millionaire“), half die GSE Essen mit einer zusätzlichen Unterstellmöglichkeit im Altenzentrum Gerhard-Kersting Haus. Mit einer Garage und einem von der Piratenpartei NRW zur Verfügung gestellten Lager verfügt EPA über drei Lager in der City.Nord, ist aber trotzdem auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten.

Dann kam die Idee, die WiederbrauchBAR in der I. Weberstraße als Plattform und Anlaufpunkt für nachhaltige moderne Bürgerinitiativen und Vereine zu nutzen. Die S.A.T. Tiertafel gibt dort jeden dritten Montag im Monat Tierfutter aus. Das Team von EPA nimmt jeden Mittwoch von 17-20 Uhr Spenden an, informiert über seine Arbeit und über Mitmachmöglichkeiten, schult sich gegenseitig oder trinkt einfach mal einen Kaffee.

Im „veganz“, dem inzwischen eingestellten veganen Supermarkt an der Friedrich-Ebert-Straße, führte EPA die „Quo Vadis Essen packt an! 2017“-Veranstaltung durch. Im Rahmen der Präsentation wurde EPA als einer der „Ausgezeichneten Orte im Land der Ideen“ (#100Orte16) der Bundesregierung ausgezeichnet. Im Dezember 2016 organisierte EPA dort die erste Kinderweihnachtstafel.

Essen packt an! ist auch Teil des RUTE (Runder Umwelt Tisch Essen), der seine regelmäßigen Treffen im Verkehrs- und Umweltzentrum am Kopstadtplatz abhält – auch wieder in der City.Nord. Der Weberplatz bekommt einen Seit Ende März 2017 ist EPA beim Feierabendmarkt auf dem Weberplatz mit etlichen Freiwilligen engagiert, kümmert sich um die Grills, den Auf- jund Abbau usw. und wird sicher noch die eine oder andere Veranstaltung zaubern. Auch das „Felis“ in der der Mechtildisstr. wird immer wieder eine Rolle für EPA spielen: Künstler von der Straße sollen eine Chance haben, dort vor Publikum zu spielen und es werden Veranstaltungen zugunsten von „Essen packt an!“ stattfinden.

Viele Dinge fangen in der City.Nord an und kommen dann ganz Essen zu gute – EPA ist ein leuchtendes Beispiel dafür. Pfarrer Steffen Hunder beschrieb es neulich so: „EPA hat ein neues soziales Kapitel in der Stadt Essen aufgeschlagen“!

EPA ist auf Mithelfer und Spender angewiesen. Mehr unter https://www.facebook.com/search/top/?q=essen%20packt%20an